Die Geschichte von Romana

Als die Stürme sich beruhigten und die ersten Siedler das Land erreichten, fanden sie Zerstörung und verlassene Landschaften, Dörfer und Städte vor. Helora, ein junger Schmied einer kleinen Gruppe von Siedlern, stieß bei der Erkundung des Landes auf einen tiefen Krater.
Als er diesen hinab stieg traute er seinen Augen kaum. Er fand alte Ruinen, die den Maronischen-Stürmen Stand hielten. In den Tiefen der Ruinen fand er ein kristallartiges blaues Gestein. Die Kristalle, die er fand, waren so energiereich, dass sie ein helles Licht in die Dunkelheit wurfen.

Die Gruppe von Siedlern beschloss, dass die Ruinen das Fundament der neuen Zivilisation werden sollten. Somit wurde Romana - die Stadt der neuen Anfänge - auf den zerfallenen Ruinen der alten Welt errichtet. Sie sichert den Erhalt der June-Ruinen.
Nachdem die Stadt reicher an Einwohner wurde, wuchs auch die Erfahrung. Alte Gelehrte pilgerten nach Romana und gaben ihr Wissen, welches sie aus alten Schriften zogen, weiter. In einigen von diesen ist die Rede von den Alten-Lords, welche die Lande in vergessenen Zeiten führten. Die Bewohner lernten die Energie der Kristalle zu bündeln und sich zu Nutze zu machen.

Der Handel blieb nicht aus. Händler, Schmiede, Gelehrte und Bankleute zogen in die Stadt. Doch als der Reichtum kam, kam auch die Gier. Taschendiebe und Banden trieben ihr Unwesen, welches zu unterbinden war. Die Gilde der Ruinen wurde gegründet, sie sollte dafür sorgen, dass die Ruinen bis heute sicher und gut erhalten bleiben.

  • Koordinaten:
    X: 0,500
    Y: 79,500
    Z: 0,500
  • Verbaute Blöcke: 1.669.812
  • Biom: Romanas Wälder
  • Einwohner: 62.295

Belenus - Wüstenstadt

Die Geschichte von Belenus

Als Romana wuchs und die Frage aufkam, ob es noch mehr Ruinen gab, die die Stürme überlebt hatten, entschloss sich der Rat der Gilde der Ruinen Kundschafter zu entsenden. Diese hatten die Aufgabe das Land nach weiteren Ruinen zu untersuchen. Der jüngste Sohn der Familie Gürell, Martos, wurde als Offizier mit einer kleinen Gruppe von Kriegern entsandt.

In der Wüste von Teaf wurden sie fündig. Einzelne Relikte stießen an die Oberfläche, welche sie zum Suchen anregten. Es dauerte nicht lang und sie stießen auf die ersten verschütteten Gänge.
Die Gilde der Ruinen beschloss einen Außenposten an diesem Ort zu errichten. Martos Gürell wurde zum leitenden Offizier des Außenpostens ernannt. Er sah jedoch das Potenzial für sich und handelte einen Pakt mit seinen Kriegern aus. Sie beschlossen sich gegen die Gilde der Ruinen zu widersetzen und behielten die Kristalle für sich.

Die Zeit verging und der Außenposten wuchs zu einem wahren Palast heran, welcher den Namen Belenus erhielt. Nach zahlreichen Angriffen seitens der Gilde, welche vergebens waren, beschloss sie die June-Energie gegen Martos und sein neu erbautes Reich zu verwenden.
June-Energie gegen Menschen zu verwenden, war bisher strengstens untersagt, da sie Menschen schwer verletzen und sogar auslöschen kann. Jedoch sah der Rat der Gilde keinen anderen Weg, um diese Herrschaft zu unterbinden.
Amira Taka Tüf, eine dem Rat bekannte Ingenieurin, wurde beauftragt eine Waffe zu bauen, welche in einer alten Schrift beschrieben war. Diese Waffe macht sich die June-Energie zu Nutze und war darauf ausgelegt die June-Kristalle zu feinstem Staub zu pulverisieren. In der Schrift war beschrieben, dass wenn ein Mensch diesen Staub einatmet seine Lungenflügel schmelzen.
Trotz des Verbots entschied sich der Rat die Waffe nach Belenus einzuschleusen und Martos zu Fall zu bringen. Hunderte von Menschen starben bei diesem Angriff auf die Bevölkerung von Belenus.

Die Gilde der Ruinen sicherte die Stadt, jedoch fanden sie bis heute nicht die Ruinen die Martos und seine Krieger fanden und zu diesen Reichtum brachten.
In der Bevölkerung gilt die Geschichte der Ruinen lediglich als eine Mythos, jedoch sucht manch’ einer noch heute nach den Ruinen, die Martos und seine Truppe damals fanden. Die Bevölkerung von Belenus ist seit dem Angriff gespalten. Im Untergrund der Stadt gehen mysteriöse Dinge vor…

  • Koordinaten:
    X: 670,500
    Y: 77,000
    Z: 1.445,500
  • Verbaute Blöcke: 785.023
  • Biom: Wüste
  • Einwohner: 13.121

Kukka Táhirih - Dschungelstadt

Die Geschichte von Kukka Táhirih

Kukka Táhirih liegt in den Bergen von Karuna und ist der östlichste Außenposten in den Landen. Die ersten Siedler fanden beim Erkunden des Landes noch Reste von Tempeln der Ureinwohner vor. Die Legende besagt, dass sich in den Tempeln von Kukka Táhirih Geheimgänge befinden, die zu einem Schatz führen. Der Weg dahin sei jedoch mit tückischen Fallen und gefährlichen Mutproben versehen. Eine junge Gruppe von Forschern und Entdeckern, darunter auch Gallos Tantarih, machte sich auf den Weg, um den Schatz ausfindig zu machen. Gallos Tantarih war der Einzige, welcher von dieser Reise zurückkehren konnte. Er erzählte, dass seine Kameraden sich für ihn opferten mussten, damit er den Bewohnern von seinen Erfahrungen berichten konnte. Doch niemand glaubte ihm seine Geschichte. Die meisten Bewohner meinten, dass er auf der Reise wahnsinnig geworden sei und seine Kameraden alle getötet und den Schatz für sich behalten habe.

Kurze Zeit später fing er in der Morgendämmerung an die Tempel mit einer Spitzhacke zu beschädigen. Dies war der endgültige Beweis für die Bewohner, dass ihn die Expedition völlig in den Wahnsinn getrieben hat.

Normalerweise kamen Verräter und Gesetzesbrecher in ein Gefängnis, welches heute leider nicht mehr existiert. Bei Gallos Tantarih wurde jedoch eine Ausnahme gemacht und die Bevölkerung stimmte mit schwarzen und weißen Kieselsteinen über eine Exekutierung ab. Die Mehrheit der Bewohner von Kukka Táhirih stimmten dafür und so geschah es auch in den Tempeln von Kukka Táhirih. Man munkelt, dass seine Schreie noch heute in den Tempeln zu hören sind.

Gallos Tantarih machte jedoch viele Ruinen und Tempel unbegehbar. Daraufhin investieren Handwerker und Maurer sehr viel Kraft und Mühe, um die Tempel stabil und bewohnbar zu erhalten.

Später fand man bei genaueren archäologischen Untersuchung heraus, dass schon die Ureinwohner die June-Energie für ihre Zwecke nutzten. Diese führte dazu, dass Pflanzen in dieser Gegend besonders gut gedeihen.

  • Koordinaten:
    X: 1.821,500
    Y: 60,000
    Z: 23,500
  • Verbaute Blöcke: 37.136
  • Biom: Dschungel
  • Einwohner: 3.486

Port Lidiya - Inselstadt

Die Geschichte von Port Lidiya

Der Stamm der Lamboganer hatte sich von Urzeiten auf dieser Inselgruppe angesiedelt.

Sie pflegten eine enge Verbindung mit den Göttern. Leyria, die Göttin des Wohlstandes, meinte es immer sehr gut mit ihnen, so glaubten sie. Sie gab ihnen genug zu essen, darunter fischreiche Gewässer, volle Ernten und eine wachsende Gemeinschaft.

Zur Verehrung der Götter wurde immer nach fünf Sonnenuhrtagen ein Ritual durchgeführt. Dazu wurde ein herrliches Fest, wo fröhlich miteinander getanzt wurde, gefeiert. Alle lebten miteinander in Harmonie und Frieden.

Bis eines Tages das alte Stammoberhaupt im Sterbebett lag und er in seinen letzten Worten seinen einzigen Sohn, Ramahn Dameres, zum neuen Oberhaupt ernannte. Trotz seines mangelnden Glaubens an die alten Sitten, konnte er das Volk gut führen, was er auch merkte und ab und an zu Machtgier und Größenwahn neigte.

Sein erster Akt als Oberhaupt bestand darin, sich selbst zum Großfanatiker zu ernennen und Kämpfer auszubilden, um die anderen Stämme der Inseln und deren Gebiet zu bezwingen. Das Massaker dauerte schier ewig, bis eines Tages Druid Sakander Ursignes, der persönliche Schamane von Ramahn Dameres, sein Stammoberhaupt hinterging und die Götter um Hilfe bat, den Großfanatiker zu stoppen. Zwei Wochen später erlitt Ramahn Dameres ein schweres Fieber, an dem er auch am Ende zugrunde ging.

Da Ramahn Dameres keine weiteren Familienangehörigen hatte, bat der Schamane die Götter nochmals um deren Hilfe, Rahles Delcores als neuen Anführer zu bestimmen, da er ihnen versicherte, dass er ein besserer Anführer sei. So geschah es auch.

Das neue Oberhaupt, Rahles Delcores, übernahm den Stamm und versuchte die Differenzen beizulegen und vereinigte sich friedlich mit den anderen Stämmen der Inseln. Dies war auch der Beginn der Handelsbeziehungen mit der östlichen Welt und sie übernahmen dadurch einen Teil deren Kultur, welche von Zuwanderern und Pilgern zusätzlich beeinflusst wurde. Der Druid wurde bis heute nicht mehr gesehen. Einigen Erzählungen nach, haben ihn die Götter als Bürgen für den neuen Anführer mitgenommen.

  • Koordinaten:
    X: -988,500
    Y: 60,000
    Z: 1.467,500
  • Verbaute Blöcke: 635.269
  • Biom: Insel
  • Einwohner: 23.913

Hel Magni - Winterstadt

Die Geschichte von Hel Magni

Als sich eine Karawane von Händlern ein wenig zu weit in den Norden verirrte, überraschte sie ein plötzlicher Schneesturm und dezimierte die Gruppe schnell in einem kalten Sturm. Die übrigen sieben Leute suchten Unterschlupf und überlebten mit ihren Vorräten, die mit der Weile sehr knapp geworden sind, eine ganze Woche lang.

Als der Sturm sich nach einiger Zeit beruhigte, beschlossen sie sich an diesem Ort nieder zu lassen.

Eine große Bucht war auch vorhanden und eignete sich ideal für einen Hafen und den Fischfang. Björn von Calambor, der als Oberhaupt der Gruppe ernannt wurde, stellte die Gesetze, für die noch kleine Gemeinschaft, auf.

Sie nutzten den großen Wald für die Forstwirtschaft, eigneten sich das Fischen an und errichteten eine Stadtmauer. Diese diente dem Schutz vor nächtlichen Raubtierangriffen und Banditen, welche ihr Unwesen in den Bergen trieben und regelmäßig ganze Karawanen überfielen.

Das Oberhaupt beteiligte sich an gemeinsamen Projekten und Bauten, um den Leuten zu zeigen, dass er einer von ihnen ist.

Eines Tages ereilten Polarstürme, welche förmlich die June-Energie aus dem Gestein zogen, die Siedlung. Die Polarstürme waren so wuchtig und erdrückend, dass sie den Sturm von damals sogar übertrafen. Als diese sich nach wenigen Stunden wieder legten, war etwas anders. Die Stadt war unberührt und weder die Dächer, noch die Bewohner hatten Schaden genommen. Alle freuten sich, dass nichts Schwerwiegendes passiert ist, jedoch bemerkten sie kurze Zeit später, dass die sieben Siedlungsgründer wie vom Erdboden verschluckt waren. Die Bewohner suchten die gesamte Gegend nach ihnen ab, aber niemand war zu finden. Um ihnen zu gedenken, wurde eine Statue für sie errichtet.

Einigen Erzählungen nach, sind die sieben Gründer an dem Tag des Jahres, als damals der Schneesturm wütete, im Nebel zu sehen. Kommt man jedoch näher, verschwinden sie, als ob sie immer noch über die Stadt wachen.

  • Koordinaten:
    X: -67,500
    Y: 56,000
    Z: -1.187,500
  • Verbaute Blöcke: 124.211
  • Biom: Eisige Berge
  • Einwohner: 1.250